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Änderungsantrag Ä5 zu A3

Veranstaltung: LDK Bayern 2015
Ursprungsantrag: Große Kohle-Koalition stoppen – Den Weg für Klimaschutz frei machen
AntragsstellerIn: KV Bayreuth-Land, KV Neustadt a. d. Waldnaab, KV Weiden
Status: Eingereicht
Eingereicht: 09.10.2015, 10:35 Uhr

Änderungsantragstext

Im Absatz von Zeile 57 bis 75
Wir Grüne in Bayern halten gemeinsam mit den Grünen im Bund und in den anderen Bundesländern den überregionalen NetzausbauWechselstrom-Netzausbau für einen sinnvollen und wichtigen Baustein einer Energiewende hin zu 100 % Erneuerbaren Energien. Sowohl für den Transport von regionalen Überschüssen als auch für die Netzstabilität sind HGÜ-Leitungen eine erneute Verfestigung der Monopolstrukturen der Energiewirtschaft und daher ökologisch und ökonomisch vorteilhafte Projekte. In vernünftigemvon großem Nachteil.Hochspannungs-Gleichstromübertragungs-Leitungen können nicht im „vernünftigem“ Umfang ist ihr Ausbau sinnvoll,ausgebaut werden. weil ein gut ausgelegtes Stromnetz das starkediese Technik NUR auf Großstrukturen effizient ist und flexible Rückgrat derauch so ausgerichtet ist. Für die künftigen Stromversorgung aus Erneuerbaren Energien in Deutschland ist, gerade weil wirist das vorhandene Wechsel-Stromnetz ausreichend, es muss nur dementsprechend ertüchtigt werden (NOVA-Prinzip). Das Beispiel dafür ist die Produktion von Strom ausfast fertig gestellte "Thüringische Strombrücke". Sie ist eine Wechselstromleitung mit zweimal 380 KV. Der regional mit Erneuerbaren Energien vorrangig dezentralerzeugte Strom kann jederzeit eingespeist werden, im Gegensatz zu Gleichstrom-Leitungen, die einen Anfangs- und in BürgerInnenhand organisieren wollen.Endpunkt haben. Zudem ist auf mittelfristige Sicht davon auszugehen, dass wir immer häufiger regionale - aber zeitlich versetzte - "Überproduktionen" von Strom aus Erneuerbaren Energien haben werden, die durch das Übertragungsnetz effizientSpeichertechniken, wie z. B. „Power to gas“ ausgeglichen werden können. HGÜ-Leitungen als übergelagertes Netz über dem Wechselstromnetz haben dabei den Vorteil, dass sie wesentlich zur Spannungshaltung und Netzstabilität beitragen. Zudem sind nach allen bisherigen Erkenntnissen

Eine mögliche
gesundheitliche Auswirkungen deutlich geringer als bei den Wechselstromleitungen. WirGefährdungen durch Gleichstrom kann nicht ausgeschlossen werden, weil die dafür notwendigen Untersuchung nicht vorliegen. Deshalb ist ein Vergleich mit Wechselstromleitungen bezogen auf die gesundheitliche Gefährdung nicht möglich.
Wir
fordern bei der Planung der Übertragungsleitungen größtmögliche Transparenz undfür die EinbeziehungErforschung und den Ausbau von Speichertechnikeninnovativen Techniken zur Speicherung des regenerativ erzeugten Stromes Subventionen durch Bund und Land.
Die Energiewende wird nur gelingen, wenn sie dezentral durchgeführt wird. Und genau so wird dann auch
in Zukunft die Berechnungen.Speicherung geschehen müssen – dezentral und regional! Ohne Energiespeicher schaffen wir es nie weg von den fossilen Energieträgern.

Begründung

Mündlich